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Telegram-Broadcast: so erreichen Sie Ihre Kunden über Ihren Bot
Ein Telegram-Bot kann allen schreiben, die ihn gestartet haben, und wird so zu einem kostenlosen, direkten Verteiler. Hier lesen Sie, wer einen Broadcast erhält, welche Limits Telegram setzt, was sich zu senden lohnt und wie Sie Broadcasts planen und Antworten im Team bearbeiten.
MonoChat-Team Aktualisiert: 3 Min. Lesezeit
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Ein Telegram-Bot kann jeder Person eine Nachricht senden, die ihn gestartet hat. Damit wird Ihr Bot zum Verteiler: Jede Nachricht landet im privaten Chat der Person mit Ihrem Unternehmen, sie kann antworten, und die Antwort kommt bei Ihnen an. Telegram berechnet dafür bei normaler Geschwindigkeit nichts. Im Gegenzug erwartet es, dass Sie seine Limits einhalten und die Menschen auf der Liste respektieren: Sie sind freiwillig dabei und können den Bot mit einem Tippen blockieren.
Wer Ihren Broadcast erhält
Telegram-Bots können keine Unterhaltung beginnen. Eine Person muss Ihren Bot zuerst öffnen und auf Start tippen oder ihn einer Gruppe hinzufügen. Ihr Verteiler sind also alle, die das getan haben, und deshalb zählt der Link zu Ihrem Bot: Setzen Sie t.me/<ihr_bot> auf Website, Rechnungen und Social-Media-Profile. Unsere BotFather-Anleitung zeigt, wie Sie den Bot anlegen und mit einem Start-Parameter sehen, woher die Leute kommen.
Kanal, Gruppe oder Bot?
| Werkzeug | So kommt die Nachricht an | Private Antwort möglich? | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| Kanal | Beitrag in einem gemeinsamen Feed | Nein | News und Inhalte für ein großes Publikum |
| Gruppe | Nachricht, die alle Mitglieder sehen | Nur öffentlich | Communities |
| Bot-Broadcast | Nachricht im privaten Chat jeder Person mit dem Bot | Ja | Angebote, Erinnerungen und Updates, die ein Gespräch auslösen sollen |
Viele Unternehmen nutzen beides: einen Kanal für News und einen Bot für Nachrichten, aus denen eine Frage, ein Termin oder eine Bestellung werden soll.
Telegrams Limits
Laut Telegrams Bots-FAQ (abgerufen am 29.10.2026):
- Etwa 30 Nachrichten pro Sekunde bei Massenbenachrichtigungen. Ein Verteiler mit 10.000 Personen dauert rund sechs Minuten.
- Etwa eine Nachricht pro Sekunde in einem einzelnen Chat, 20 pro Minute in einer Gruppe.
- Bezahlte Broadcasts heben das Limit auf 1.000 Nachrichten pro Sekunde. Nachrichten über dem freien Limit kosten je 0,1 Telegram Stars; der Bot braucht mindestens 100.000 Stars Guthaben und 100.000 monatlich aktive Nutzer. Die meisten Unternehmen brauchen das nie.
Was Sie senden sollten
- Eine Nachricht, ein Zweck. Neue Speisekarte, Terminerinnerung, Ware wieder da, Öffnungszeiten an Feiertagen. Das Thema gehört in die erste Zeile.
- Etwas, auf das man antwortet. Ein Bot-Broadcast eröffnet ein Gespräch: Enden Sie mit einer Frage oder einem klaren nächsten Schritt („Antworten Sie mit Ihrer Größe, wir legen ein Exemplar zurück“).
- Die richtigen Empfänger. Senden Sie an die Kunden, die es betrifft, nicht an alle, die den Bot je gestartet haben.
- Eine vernünftige Uhrzeit. Senden Sie tagsüber und planen Sie vor, statt um Mitternacht zu verschicken.
- Einen Ausweg. Jeder kann den Bot jederzeit stoppen oder blockieren; das in der Begrüßung zu sagen, schafft Vertrauen. Für Werbenachrichten gelten in Deutschland zudem UWG und DSGVO; klären Sie die Einwilligung mit Ihrer Rechtsberatung.
So senden Sie einen Telegram-Broadcast mit MonoChat
Verbinden Sie zuerst Ihren Bot (Einstellungen › Chat › Kanäle › Verbinden › Telegram Bot, dann das Token von BotFather einfügen). Danach:
- Öffnen Sie CRM und wählen Sie Kontakte aus oder wenden Sie einen Filter bzw. gespeicherten Filter an. Ohne Auswahl werden alle Kontakte berücksichtigt.
- Klicken Sie auf Massennachricht senden (bei ausgewählten Kontakten Massennachricht an Ausgewählte senden).
- Wählen Sie Ihren Telegram-Bot-Kanal.
- Wählen Sie Normale Nachricht für Text, Bild, Video, Audio, Dokument oder Sticker, oder Benutzerdefinierter Flow, um ein automatisiertes Gespräch zu starten, etwa eines, das eine Frage stellt und einen Termin bucht.
- Wählen Sie Sofort oder Später mit Datum und Uhrzeit und fahren Sie fort.
Verfolgen Sie den Versand unter System › Massenversand: Für jeden Empfänger sehen Sie, ob die Nachricht gesendet wurde, und ihren Zustellstatus. Antworten landen im Team-Posteingang neben WhatsApp und Ihren anderen Kanälen, wo ein KI-Assistent aus Ihren eigenen Inhalten antwortet und Ihr Team bei Bedarf übernimmt. Mehr Beispiele finden Sie auf der Seite Telegram-Broadcast.
Sie können kostenlos starten unter app.monochat.ai.
Quellen
Mit MonoChat umsetzen